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Athen

(28.-31.10.2017)

Für 3 Nächte reisten wir in die griechische Hauptstadt. Doch gestaltete sich die Hinreise schwerer als gedacht.


Bereits am Flughafen in Frankfurt waren wir von der doch recht großen Warteschlange beim Sicherheitsscheck etwas erschrocken. Aber eigentlich hatten wir noch genügend Zeit. Dachten wir zumindest... Da sich die Schlange die ersten 45 Minuten fast nicht bewegte wurden wir etwas unruhig. Als es dann noch etwas knapper mit der Zeit wurde, durften wir in eine etwas kürzere Last-Minute-Schlange wechseln. 

Doch viel schneller ging es dort auch nicht. Das Boarding hatte bereits begonnen. Die Minuten rasten, bis wir endlich an der Reihe waren. Doch zu früh gefreut... mein Fotorucksack musste zum Sprengstofftest. Eigentlich geht das immer recht schnell, doch nicht heute... Zum Einen war der Mitarbeiter nicht der Schnellste. Nein, er war die Ruhe selbst, sichtlich gelangweilt und genervt. Außerdem hatte die Dame vor mir es mit den Sicherheitsbestimmungen nicht so ernst genommen. Zipp-Beutel? Noch nie gehört... In Ihrer "Handtasche" (darin hätten meine Sachen für eine 3-wöchige Reise Platz) waren mehrere Parfums und andere zahllose Flüssigkeiten enthalten. Aber natürlich nicht in einem Zipp-Beutel... Der "nette" Mitarbeiter verließ dafür sogar seinen Platz um Ihr freundlicherweise ein paar dieser Beutel zu holen. Gefunden hatte er sie auf anhieb natürlich nicht. So stand ich also da und wartete bis die Dame (zusammen mit dem netten Kollegen) die Flüssigkeiten in aller Seelenruhe in die Beutel packte. 

Dann endlich war ich an der Reihe. Der erste Test ging natürlich schief. Der nette Kollege hatte vergessen Handschuhe anzuziehen. Also nochmal... Diesmal hat es geklappt und ich durfte losrennen... quer durch die Duty-Free-Shops und dann unzählige Gates entlang. 

Meine Frau wartete ungeduldig am Gate. Die Mitarbeiterinnen hatten aber zumindest noch ein leichtes Lächeln auf den Lippen und schlossen hinter uns die Tür.

So saßen wir also im Flugzeug, das Deo vom Morgen hatte längst versagt und sahen zudem noch die nette Dame mit Ihrer "Handtasche" ein paar Reihen von uns entfernt sitzen.

So, jetzt aber weiter zur Reise.


...tja, zu früh gefreut. Nach einer doch recht wackeligen Landung in Athen standen wir am Bahnhof und warteten auf die Bahn. Und warteten... und warteten... Die Anzeige zeigte einen Zug an und wechselte sobald die Abfahrtzeit erreicht wurde zum nächsten Zug. Auch an der Information konnte man uns nicht genau sagen was Sache ist. Nach langem hin und her nahmen wir einen anderen Zug, der zwar etwas länger bis in die Stadt brauchte, jedoch uns endlich ans Ziel brachte.

So, jetzt aber... ja... der Rest der Reise verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle.

Mit was fange ich an? Mit der Akropolis natürlich :-)

Hier waren wir sogar zweimal. Am Ankunftstag (da der Eintritt frei war) und nochmal am letzten Tag mit einem Kombiticket, da wir noch genügend Zeit hatten und das Wetter besser wurde.


Auch sehr sehenswert ist die Agora.


Nicht zu verwechseln mit der römischen Agora.


Den Lykavittos-Berg konnte man zu Fuß oder per Seilbahn erklimmen. Wir entschieden uns für die Seilbahn. 

Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick.


Fast überall in der Stadt gab es (zum Teil sehr interessante) Märkte. 


Die Ausmaße des Olympieion sind nur noch zu erahnen.


Vor dem Parlament kann man einen sehr imposanten Wachwechsel beobachten.


Und noch ein paar Eindrücke der Stadt...


Und noch ein paar mehr...


Mit der Bahn machten wir einen kleinen Ausflug nach Piräus.


Die Rückreise verlief problemlos :-)