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England / Wales

(28.08. - 16.09.2020)


Nach der doch recht kurzen Urlaubsplanung (in der aktuellen Zeit konnte man nur kurzfristig planen) ging es Freitags in der Früh zwischen 1 und 2 Uhr los. Unser Ziel: Der Eurotunnel in Calais. 

Auf Grund der damaligen Bestimmungen durften wir in Frankreich nicht das Auto verlassen (außer um mit einem Hund Gassi zu gehen, den wir aber nicht hatten). Also tankten wir noch kurz vor der belgischen Grenze zu einem Wucherpreis und fuhren weiter. 

Hinter Brüssel überfiel mich die Müdigkeit und mein Schatz musste übernehmen. Es blieb uns nichts anderes übrig als an einem Rastplatz zu halten. Wir wollten kurz vor dem Tunnel wieder tauschen aber es kam und kam kein Rastplatz mehr. An der Schlange am Check-In haben wir schnell die Plätze getauscht und ich bin weitergefahren.

Wir waren so früh, dass wir zwei Züge früher nehmen konnten und bereits um 7:30 Uhr Folkstone erreichten.

Ab in den Linksverkehr!

Unser erstes Ziel in England war Canterbury.


Anschließend ging es in das schöne Städtchen Rye.


Danach fuhren wir wieder an die Küste zum Beachy Head. Der starke Wind pfiff uns gehörig um die Ohren.


Ein kurzes Stück weiter westlich kann man die bekannten Seven Sisters bestaunen. Bei unserer Ankunft regnete es plötzlich in Strömen. Der Regen verzog sich jedoch so schnell wie er gekommen ist und wir konnten eine schöne Aussicht genießen.


Am Seaford Head, etwas weiter westlich, konnte man die Seven Sisters noch einmal aus einem anderen Blickwinkel betrachten.


Die erste Nacht verbrachten wir in Brighton. Die Stadt selbst schauten wir uns am nächsten Morgen an.


Nun ging es nach Arundel wo wir uns das Schloss sowie die Stadt selbst anschauten.


Anschließend fuhren wir weiter nach Chichester.


In Portsmouth schlenderten wir ein wenig am Hafen entlang...


... ehe wir unser letztes Ziel des Tages Southampton erreichten.


Der dritte Tag startete wieder mit einer wundervollen Aussicht an der Küste über die Old Harry Rocks.


Anschließend fuhren wir in das schöne Dorf Corfe Castle.


Es ging wieder an die Küste, genauer gesagt an die Jurassic Coast. Nach einer langen Parkplatzsuche und einem noch längeren Fußmarsch, erreichten wir die Küste mit dem bekannten Durdle Door. Es war heute Summer Bank Holiday in England daher war es am Strand proppenvoll. Sobald man etwas die Klippen entlanggelaufen ist, war man jedoch ziemlich alleine.


Es ging weiter in westlicher Richtung durch die schöne Landschaft von Dorset bis wir das letzte Tagesziel, Exeter erreichten.



Am Morgen führte es uns weiter in Richtung Westen durch den Dartmoor National Park wo wir eine kleine Wanderung unternahmen.


Von dort aus ging es in die schöne Hafenstadt Plymouth.


Und danach weiter zum Lizard Point, dem südlichsten Punkt Englands auf dem Festland.


Weiter auf dem Weg die Küste entlang, hielten wir kurz in Marazion und schauten hinüber zur Insel St. Michael´s Mount.


Am Abend erreichten wir Land´s End dem westlichsten Punkt Englands auf dem Festland und schauten uns den schönen Sonnenuntergang an.


Der nächste Tag führte uns nun die Küste in nördlicher Richtung weiter. Den ersten Halt machten wir in Newquay.


Ein paar Kilometer weiter nördlich haben wir an den Bedruthan Steps eine kleine Wanderung unternommen.


Die Fahrt ging weiter nach Tintagel. Dort befindet sich die Ruine des Tintagel Castle, welches in der Artussage eine große Bedeutung hat.


Etwa 120km weiter nördlich wanderten wir ein wenig im Valley of Rocks.


Etwa eine halbe Stunde Fahrt entfernt liegt das kleine Dorf Selworthy mit seinen reetgedeckten Häusern.


Gegen Abend erreichten wir Wells wo wir übernachteten und uns am nächsten Morgen die Kathedrale sowie weitere Sehenswürdigkeiten anschauten.


In Glastonbury besichtigten wir die Ruine der Glastonbury Abbey.


Als nächstes stand Salisbury auf dem Plan.


Gegen Mittag erreichten wir das berühmte Stonehenge


Am Nachmittag besuchten wir das Dorf Lacock. Das Dorf selbst sowie die Lacock Abbey war Schauplatz in den Harry Potter Filmen.


Anschließend fuhren wie in die Region Cotswolds in das Dorf Castle Combe.


Wir übernachteten in Faringdon und starteten am nächsten Morgen im verregneten Oxford. Dort besuchten wir das Christ Church College und schlenderten etwas durch die Stadt.


Anschließend fuhren wir nach Bibury und drehten eine Runde durch das schöne Dorf.


Auch in Painswick war es ganz nett.


Weiter ging es nach Gloucester.


Abends erreichten wir Wales und übernachteten in Raglan. Das Raglan Castle stand am nächsten Morgen auf dem Plan.


Nun wurde wieder gewandert. 

Wir fuhren in den Brecon Beacons National Park nach Llangadog, wurden von einer Katze freundlich begrüßt, parkten den Wagen und machten uns auf dem Weg zum See LLyn y Fan Fach.

Der Aufstieg war etwas anstrengend, der Rückweg dafür etwas rutschig.



Gegen Nachmittag erreichten wir das Carreg Cennen Castle.


Der Weg führte uns nun in den Snowdonia National Park.

Wir übernachteten in Machynlleth und wanderten am nächsten Morgen um den See Llyn Idwal, der sich im nördlichen Gebiet des Parks befindet.

Die Parkplatzsuche war mal wieder das pure Grauen. Letztendlich hatten wir Glück und konnten die Wanderung antreten.




Nach ca. 3 Stunden ging es weiter nach Conwy. Hier besuchten wir das Schloss, bestiegen die alte Standmauer und liefen etwas durch die Stadt.


Abends ging es wieder nach England in die schöne Stadt Chester.


Nach einer Nacht in Bromborough starteten wir den zehnten Tag in Liverpool.


Anschließend ging es nach Manchester


Die nächste Nacht verbrachten wir in einem netten Hotel in Kendal.


Im Lake District National Park wollten wir bei Gatesgarth eine längere Wanderung machen. Jedoch wurde das Wetter immer schlechter, so dass wir umkehren mussten. 


Am Derwentwater hatten wir dann noch einen schönen Ausblick


Etwas weiter nördlich zieht sich der Hadrians Wall quer durch England. In der nähe von Once Brewed liefen wir an der Mauer entlang, vorbei am Sycamore Gap wo Robin Hood gedreht wurde.


Die folgende Nacht verbrachten wir in Newcastle upon Tyne.


Am nächsten Vormittag besichtigten wir das Alnwick Castle. Auch hier wurden einige Szenen aus Harry Potter gedreht.


Die schöne Stadt Durham stand am Mittag auf unserem Plan.


Gegen Abend erreichten wir mal wieder die Küste in Saltburn by the Sea.


Im North York Moors National Park besichtigten wir den Bahnhof in Goathland. Dieser diente als Kulisse für den Bahnhof Hogsmeade in den Harry Potter Filmen.


Wir übernachteten am Rand der Nationalparks in Kirkbymoorside und wanderten am nächsten Morgen ca. 3 Stunden rund um den Hole of Horcum.


Am Mittag besuchten wir die Ruine der Rievaulx Abbey.


Von dort aus ging es weiter südlich nach York

Unterwegs konnte man einige alte Monumente sehen wie z.B. auf "The Stray"



Wir übernachteten in Leeds und besichtigten die Kirkstall Abbey am nächsten Morgen.


Die Fahrt führte uns weiter nach Lincoln...


... und anschließend nach Camebridge.


Am nächsten Tag ging es in die Warner Bros. Studios nach London wo die Harry Potter Filme gedreht wurden.


Danach fuhren wir nach London und schauten uns an was sich in den letzten 14 Jahren verändert hat, seit wir zuletzt hier gewesen sind.


Nach 3 Tagen ging es am Nachmittag nach Folkestone wo wir übernachteten und am nächsten Morgen mit dem Autozug wieder nach Frankreich fuhren.


Es ging jedoch nicht direkt nach Hause. Zuerst statteten wir dem französischen Ort Bergues einen Besuch ab. Hier wurde der Film "Willkommen bei den Sch´tis" gedreht.


Anschließend ging es ins belgische Brügge, einem meiner Lieblingsstädte. Hier waren wir zwar 2017 schon einmal aber ich wollte es gerne noch einmal wiedersehen. Dieses Mal hatten wir sogar Glück mit dem Wetter.


Wir blieben dort über Nacht und fuhren am nächsten Morgen Richtung Heimat. Unterwegs hielten wir noch einmal in Brüssel...


... sowie in Antwerpen, wo wir uns jeweils noch ein Shot Glas aus den Hard Rock Cafés mitnahmen.


Danach ging es aber auf direktem Wege nach Hause.